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Moin Kollegen,
ich hatte bisher recht wenig mit Pfahlgründungen zu tun. Jetzt kommt es aber gleich ganz dick: Ein Gebäude ist im Laufe der Zeit um ca. 40 cm abgesackt. Nun soll es im Zuge einer Sanierung angehoben werden. Das Haus ist unterkellert (gemauert) und auf Klei bzw. Torf mit einem gemauerten Fundament gegründet. Tragende Bodenschicht in etwa 10 m tiefe. Habt ihr Erfahrungen mit diversen Verfahren?? Das Verfahren der Uretek mit Harz finde ich sehr interressant, kommt aber für dieses Gebäude wegen der Bodenbeschaffenheit nicht in Frage, oder?? Wie kann eine nachträgliche Pfahlgründung erfolgen? Mit freundlichem Gruß Scharn |
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ich würde auch uretek vorschlagen.
grundsätzlich wirkt es wie ein bodenverbesserung und vorallem können die heben, ohne daß man an der gründung viel ändern muß.... gruß chris MCS - Ingenieurbüro für Bauwesen
Christian Marx Fasanenweg 2, 66129 Saarbrücken FON: +49 (0) 6805/943 145 FAX: +49 (0) 6805/943 146 www.mcs-info.de |
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Hallo Scharn,
kann dir leider auch nicht richtig helfen. Nur soviel: Uretek ist bei Torf tatsächlich auf keinen Fall möglich. Die Anhebung um 40cm!!! stelle ich mir jetzt erstmal als unmöglich vor, vermutlich wirst du es schaffen die Setzungen zu beenden. (geht vermutlich auch im Injektionsverfahren) Aber ein Gebäude 40cm anheben?? Es gibt sicherlich das Verfahren mit Hydraulikstempeln (abschnittweise eingebracht)leichte Hebungen zu erreichen aber bei einem ganzen Gebäude muß das ja auch gleichmäßig, und gleichzeitig passieren. Bei 40cm reist dir doch alles kurz und klein, oder? hilflose Grüße Andreas ..
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im saarland wird sowas häufig gemacht. durch den bergbau haben wir hier sehr viele bauwerke mit setzung, schieflagen etc....
das wird mit hydraulik oder eben mit dem uretek system wieder behoben.... mit hydraulik kann man durchaus 50-60cm anheben....aber oft muß dafür im fundamentbereich ein ziemlicher aufwand betrieben werden....dafür ist es faszinierend zu sehen, wie 100 stempel ein bauwerk liften..... MCS - Ingenieurbüro für Bauwesen
Christian Marx Fasanenweg 2, 66129 Saarbrücken FON: +49 (0) 6805/943 145 FAX: +49 (0) 6805/943 146 www.mcs-info.de |
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Das Anheben ist "nice to have". Was unbedingt sein muss, ist die Setzung abzuschliessen und das Gebäude zumindest einigermaßen wieder auf Niveau zu bringen. Bei einem anderen Objekt hatte der Architekt den Spagat gemacht und alles "schief" eingebaut. Da waren es aber auch "nur" 10 cm. Muss auf jeden Fall nicht sehr befriedigend gewesen sein.
Mit welchen Verfahren kann ich denn das Gebäude über Pfähle gründen und wer bietet sowas an?? Ich denke alles andere hat keinen Sinn. |
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Moin moin,
nachträgliche Pfahlgründungen in vorh. Hallenanlagen habe ich letztes Jahr berechnet... Allerdings unter ein vorh. Wohngebäude... ? Wie soll das gehen ? Wenn überhaupt, dann kann man Bohrpfähle (auf keinen Fall Rammpfähle) min. 1.00 m vom Haus enfernt bohren. M.M. kommt man nicht dichter ran, da man noch genügend Spielraum für das Borhgerät benötigt. Ich denke in Deinem Fall kommt eine nachträgliche Pfahlgründung nicht in Frage, aber frag doch einfach mal bei div. Pfahlfirmen an, vielleicht haben die eine Idee. Gruß Woodpecker P.S.: Schau mal bei www.erkapfahl.de die machen so was... |
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