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Erdanker 21 Nov 2006 15:41 #17669

  • tentix
  • tentixs Avatar Autor
Hallo Leute,

eine kleine Spezialfrage: Wer hat schon einmal mit Erdankern gearbeitet?
Ich möchte gerne für eine Zugverankerung einen Erdanker verwenden, da die Konstruktion nur temporär ist und der Bauer, der den Baugrund (sein Acker) zur Verfügung stellt, anschließend wieder dort sein Feld bestellen will.
Also kein Beton.
Ich habe auch bereits Kontakt zu dem Hersteller der Manta Ray/Sting Ray Anker in den USA aufgenommen. Insofern sind mir die dort angegebenen Haltekräfte bekannt.
Die Anker werden nach Einbau wohl auf die Solllast geprüft, insofern weiß man, was der Anker in jedem Fall kann. Maximal möglich sind 88kN. Je nach Boden natürlich auch weniger.
Frage ist nur: Mit welchen Sicherheiten geht man da ran?
Kann ich die Designlast der gemessenen Haltekraft direkt gegenüberstellen, oder sollte ich besser noch die Haltekraft abmindern?

über ein wenig Rat würde ich mich freuen :-)
Danke!

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ReErdanker 21 Nov 2006 15:58 #17670

Wie schon richtig erwähnt - je nach Boden auch weniger als 88 kN - ich würde hier auf jeden Fall abmindern!

Was kommt da für eine Konstruktion, die 88 kN abhebend verursacht ???

siehe doch auch unter: www.glienke-gmbh.de/

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ReErdanker 21 Nov 2006 15:59 #17671

Wie schon richtig erwähnt - je nach Boden auch weniger als 88 kN - ich würde hier auf jeden Fall abmindern!

Was kommt da für eine Konstruktion, die 88 kN abhebend verursacht ???

siehe doch auch unter: www.glienke-gmbh.de/

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ReErdanker 22 Nov 2006 08:30 #17673

Es handelt sich um Abspannseile einer textilen Konstruktion.
Laut Statik gibt es hier im Seil inkl. Teilsicherheitsbeiwerten aus Windsoglast eine Kraft von 178kN! Da das Dach nur temporär stehen soll, werden wir die Vorspannlast noch etwas reduzieren, dadurch wird der Wert evtl. noch etwas minimiert.

Man müßte also dann sicherlich 2-3 Anker verwenden und diese auch relativ tief einbauen.
Sind diese Anker überhaupt eine denkbare Variante bei den Lasten? Die Anordnung von 2-3 Anker für einen Abspannpunkt ist bestimmt auch nicht so einfach, wenn überhaupt sinnvoll?

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ReErdanker 22 Nov 2006 19:52 #17684

hallo,

habe mal auf der herstellerseite geschaut.
welchen anker hatten sie denn gedacht zu verwenden?
die 88 kn kann ich bei keinem manta ray anker finden (wenn sie nach der tabelle gehen, dann sind das m.M.n. die grenzspannungen für das zugglied des ankers).
wie soll der einbau der anker erfolgen und welche tiefe hatten sie angedacht?

als teilsicherheit für den herausziehwiderstand eines ankers ist sicherlich 1,4 zu verwenden.
sicherlich muss aber auch die gruppenwirkung der 3 anker je spannstelle nachgewiesen werden.

was soll denn so ein anker kosten und wieviele solche spannstellen gibt es insgesamt?


MfG
G.M.
MfG
GM

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ReErdanker 23 Nov 2006 08:06 #17691

  • tentix
  • tentixs Avatar Autor
Hallo,

angedacht sind natürlich die größten Anker MR-1 oder MR-SR.
Aussage des Herstellers: ultimate capacity 178kN=material failure

Den max. zulässigen Wert von 88kN hat mir ein Händler aus Deutschland genannt. Grund ist, daß die Verriegelungsgeräte auf max. diesen Wert ziehen können und man dann halt auch nicht höher belasten darf.

Wie dem auch sei, die Details bzgl. Einbautiefe und Anordnung und natürlich die Machbarkeit für die Lasten generell sind ja genau der Gund für meine Frage hier im Forum. Insofern kann ich dazu noch nicht viel sagen. Es wäre also gut, wenn jemand der bereits solche Anker verbaut hat (vielleicht Abspannungen von Masten), hier seine Erfahrungen schildern könnte.

Es gibt insgesamt 6 Abspannpunkte, 2 davon haben die genannte Last von 178kN inkl. TSB und die anderen 4 haben Lasten von 64kN inkl. TSB.

Kosten sollen die Teile ca.
Anker 170,-EUR
+ Gewindestange 25,-EUR/m
+ Langmuttern 12,-EUR/stck
+ Gerätemiete 300-400,- EUR
+ eigene Montagezeit

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