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Nachrechnung Bimsbeton-Dachplatten 12 Apr 2006 09:54 #14466

Hallo Tragwerksplaner,

unser Büro wurde beauftragt die tragende Dachkonstruktion einer bestehenden eingeschossigen Halle aus Stb.-Fertigteilen hinsichtlich ihrer Standsicherheit zu überprüfen.

In den vorliegenden statischen Bestandsunterlagen aus dem Jahre 1965 und dem zugehörigen Dach-Verlegeplan der Fa. Josef Raab u. Ole KG, Neuwied, geht hervor, dass als tragende Eindeckung „Bimsbeton-Dachplatten“ mit einer Dicke d = 8,5 cm und einer Stützweite von 2,75 m eingebaut wurden. Die Platten weisen in Querschnittsmitte parallel der Spannrichtung runde Hohlräume Durchmesser 4,3 cm mit einem Achsabstand von ca. 7,5 cm auf. Eine direkte und ausführliche Berechnung der Dachplatten wurde seinerzeit nicht vorgenommen. Auch Recherchen beim Hersteller waren negativ.

Hier nun meine Frage: Gibt es für die o.g. „Bimsbeton-Dachplatten“ aus Herstellerzeiten eventuell noch Produktinformationen oder sogar typisierte Tragfähigkeitstafeln, die bei der nachträglichen statischen Beurteilung hilfreich wären?

Vielleicht besitzt noch einer der älteren Kollegen Unterlagen aus früheren Zeiten oder kann mir mit einen entsprechenden Tipp weiterhelfen. Für zugehörige Antworten im Voraus besten Dank.

Mit freundlichen Grüssen
Dipl.- Bauing. H. Gies

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ReNachrechnung Bimsbeton-Dachplatten 12 Apr 2006 13:53 #14469

Hallo und guten Tag,

dafür gibt es die DIN 4028 stahlbewehrte Bimsbeton -Hohldielen, weitere Infos
per Fax sind möglich.

freundliche Grüße KLAUS Hümmerich

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ReNachrechnung Bimsbeton-Dachplatten 18 Apr 2006 09:32 #14505

Guten Tag Herr Hümmerich,

vielen Dank für ihre Antwort.

Ich bin im Besitz der DIN 4028. Meine Vorstellung bis dato tendierte dahin, die Bimsbeton-Dachplatten im nachhinein, ähnlich wie bei Porenbetonplatten, anhand von Tragfähigkeitstabellen statisch einzuordnen. Offensichtlich gab es aber für diese Art von Dachplatten keine typisierten Bauteile.

Wenn es also sonst keine verwertbaren Unterlagen gibt, kann die Tragfähigkeit meines Erachtens nur über Belastungsversuche an einzelnen ausgewählten Platten abgeschätzt werden. Ein anderer Weg wäre, Minimum eine Platte auszubauen und deren Betonfestigkeit sowie Bewehrungsgehalt durch ein Baustoffprüflabor feststellen zu lassen, um diese dann im Anschluß gemäß DIN 4028 nachträglich nachzuweisen.

Sie sprachen auch über zusätzliche Infos per Fax, auf die ich selbstverständlich neugierig bin. Ich habe versucht ihnen direkt per e-mail zu antworten und die Faxnummer mitzuteilen, aber ihr Forumsprofil lässt dies leider nicht zu. Vielleicht melden sie sich mal per e-mail bei mir.


Mit freundlichem Gruß
Dipl.- Bauing. H. Gies

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