Ertüchtigung Holzbalkendecke
- TomBolo
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Ertüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 11:56
Ich möchte die Balken einer Holzbalkendecke verstärken, indem ich seitlich jeweils eine Holzbohle aufnagele.
Wonach muss die Nachweisführung erfolgen?
Bestehende Balken 8/20, Spannweite: 4.58 m
Ertüchtigung links und rechts jeweils eine Bohle 4/18
Verbindung: Nageln (möglichst mit Schußapparat)
Die zusätzlichen Bohlen sollen nicht bis über die Auflager geführt werden.
Ziel: Reduzierung der Spannungen infolge Biegung, geringere Durchbiegung.
Vielen Dank für Tipps und Anregungen!
Wonach muss die Nachweisführung erfolgen?
Bestehende Balken 8/20, Spannweite: 4.58 m
Ertüchtigung links und rechts jeweils eine Bohle 4/18
Verbindung: Nageln (möglichst mit Schußapparat)
Die zusätzlichen Bohlen sollen nicht bis über die Auflager geführt werden.
Ziel: Reduzierung der Spannungen infolge Biegung, geringere Durchbiegung.
Vielen Dank für Tipps und Anregungen!
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- Fantomas
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Re: ReErtüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 13:12
Wenn du die Bohlen ncht auf die Auflager führen willst oder kannst, dann musst du die Nagelung so bemessen, das der Querkraftanteil der Bohlen über die Nagelung bis zum Auflager in den best. Deckenbalken eingeleitet werden kann.
Anteileige Querkraft der Bohlen über das Steifigkeitsverhältnis ermitteln.
Anteileige Querkraft der Bohlen über das Steifigkeitsverhältnis ermitteln.
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- Heine
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Re: ReErtüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 14:28
Hallo TomBolo!
Ein Beispiel über die Berechnung von kombinierten Querschnitten kannst du im Werner Holzbau oder beim Informationsdienst Holz finden.
Gruß
Heine
Ein Beispiel über die Berechnung von kombinierten Querschnitten kannst du im Werner Holzbau oder beim Informationsdienst Holz finden.
Gruß
Heine
I never make stupid mistakes, only very clever ones!
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- TomBolo
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- Beiträge: 9
Re: ReErtüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 14:42
Danke schon mal für die Antworten:
Verschiedene Ausgaben des Informtionsdienstes Holz habe ich schon durchgesehen - in welchem Teil, ist das denn zu finden?
Ich habe bis jetzt nur Beispiele zu "Biegeträger aus nachgiebig miteinander verbundenen Querschnittsteilen" (DIN 1052-1) vorliegen - die helfen mir nicht wirklich weiter.
Meine Probleme sind noch (ohne Beispiel, bisher):
- Welche Querschnittswerte kann ich nutzen? Einfach Balken-Wert + 2x Bohlen-Wert? Ich vermute, dass gewisse Abminderungen vorzunehmen sind.
Nochmal, Danke für die Mühen.
Verschiedene Ausgaben des Informtionsdienstes Holz habe ich schon durchgesehen - in welchem Teil, ist das denn zu finden?
Ich habe bis jetzt nur Beispiele zu "Biegeträger aus nachgiebig miteinander verbundenen Querschnittsteilen" (DIN 1052-1) vorliegen - die helfen mir nicht wirklich weiter.
Meine Probleme sind noch (ohne Beispiel, bisher):
- Welche Querschnittswerte kann ich nutzen? Einfach Balken-Wert + 2x Bohlen-Wert? Ich vermute, dass gewisse Abminderungen vorzunehmen sind.
Nochmal, Danke für die Mühen.
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- Galapeter97
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Re: ReErtüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 15:56
Hallo und guten Tag,
bei allem aber auch daran denken, dass das Eigengewicht der Decke nun einmal in den vorhandenen Balken drinsitzt und die Verstärkung diesen Anteil nur mittragen kann, wenn die vorhandenen Balken vor dem Verstärken entlastet/unterstützt werden.
freundliche Grüsse KLAUS Hümmerich
bei allem aber auch daran denken, dass das Eigengewicht der Decke nun einmal in den vorhandenen Balken drinsitzt und die Verstärkung diesen Anteil nur mittragen kann, wenn die vorhandenen Balken vor dem Verstärken entlastet/unterstützt werden.
freundliche Grüsse KLAUS Hümmerich
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- ThomasS
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Re: ReErtüchtigung Holzbalkendecke
24 Jan. 2006 16:09
hallo,
es handelt sich nicht um einen Verbundträger, sondern um eine Koppelung von 3 Biegeträgern.
Durch die Koppelung erleiden alle Träger nahezu die gleiche Durchbiegung.
Die Schnittgrößen verteilen sich somit prozentual zu den Biegesteifigkeiten, bei gleichem Material prozentual zu den Trägheitsmomenten.
Die Vernagelung muß die anteilige Belastung verteilen, also von den Balken in die Seitenhölzer oder umgekehrt je nachdem worauf der Fußboden auflagert.
Am Ende der Bohlen muß die anteilige Querkraft in die Balken geleitet werden, was sinnvollerweise mit Dübeln geschehen sollte.
Da es sich hierbei um Elementarstatik handelt steht darüber auch nichts in der DIN.
Ein schönes Beispiel findest du im Kerto-Handbuch.
Grüsse
Thomas.
es handelt sich nicht um einen Verbundträger, sondern um eine Koppelung von 3 Biegeträgern.
Durch die Koppelung erleiden alle Träger nahezu die gleiche Durchbiegung.
Die Schnittgrößen verteilen sich somit prozentual zu den Biegesteifigkeiten, bei gleichem Material prozentual zu den Trägheitsmomenten.
Die Vernagelung muß die anteilige Belastung verteilen, also von den Balken in die Seitenhölzer oder umgekehrt je nachdem worauf der Fußboden auflagert.
Am Ende der Bohlen muß die anteilige Querkraft in die Balken geleitet werden, was sinnvollerweise mit Dübeln geschehen sollte.
Da es sich hierbei um Elementarstatik handelt steht darüber auch nichts in der DIN.
Ein schönes Beispiel findest du im Kerto-Handbuch.
Grüsse
Thomas.
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