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Hallo,
ich habe einen Energiebedarfsausweis für einen unsanierten Altbau ausgestellt. Endenergiebedarf 304 kwh/(m2*a) Ist natürlich deutlich im roten Bereich. Ich habe mal in etlichen Immobilien-Anzeigen, nachgeschaut. Da werden u.a die allerletzten baufälligen Hütten mit Werte um die 100 kwh angeboten. Bei vielen sehr günstigen offensichtlich renovierungsbedürftigen Objekten werden Verbrauchswerte von 150 - 200 angegeben. Bei einem Anbieter lagen bei spontan 10 ausgewählten alten Objekten 5 zwischen 105 und 110 kwh. Gibt es dazu Erfahrungen? |
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Moin Herr Lehmann ,
leider vergleichen wir ja bei Bedarfs- und Verbrauchsausweisen Äpfel mit Birnen. Die Bedarfsausweise von sogenannten WPB-Gebäuden geben ja meist deutlich Qp -Werte über 300 an. Meine Erfahrungswerte , bin aber zu75 % Denkmalbereich unterweg´s. Hier dienen dann die IST-SOLLwerte nur unseren Vorplanungsuntersuchungen. Vergleichbares mit Verbrauchswerten generiert, liegt dann meist bei 1/3 dieser o.g. Werte. Dann bekommt man leider Ampelfarben , welche sich gut verkaufen lassen sollten. Unterm Strich sind sieht man aber eigentlich den Reparatur-Modernisierungsstau immer auch am Gebäude ! Ich lege deshalb auch keinen Wert auf tieferes Studium , sondern argumentiere immer mit den Vergleichswerten der Ref.-Gebäude. MFG RR Reimund Rüdiger
Architektur-Sachverständigenbüro Energieeffizienzexperte für BAFA und KfW-Bank München/Meissen |
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Hallo Rüdigerrei,
das ist ja ein interessanter Hinweis! Klar, dass Verbrauchs- und Bedarfsausweise unterschiedliche Werte ergeben; aber wenn der Unterschied so eklatant ist und vor allem systematisch immer in dieselbe Richtung geht, dann würde ich doch das Berechnungsverfahren für den Bedarfsausweis anzweifeln. Oder gibt es dazu schon Erkenntnisse, woher dieser Effekt kommt? Sind die Bewohner von ungedämmten Hütten grundsätzlich so sparsame Heizer? |
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Das Thema kann Bücher füllen, Doktoranden glücklich machen usw.
Ein Grund der Abweichungen ist wie Du bereit´s erwähnt hast, das Nutzerverhalten. Zentraler Punkt im Nachweis ist die Annahme einer gleichmäßigen Raumbetrachtung. Dazu gibt es im Web. unter www.GEG-info.de eine Abhandlung , welche recht genau auf das Rechenverfahren der 18599 eingeht. Das muss man mal querlesen . MFG RR Reimund Rüdiger
Architektur-Sachverständigenbüro Energieeffizienzexperte für BAFA und KfW-Bank München/Meissen
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