Nochmal die Frage des Zwangs
- Heinrich
-
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Nochmal die Frage des Zwangs
23 Mai 2005 08:36
und der Mindestbewehrung bei weißen Wannen,sowie die Bemessung der Mindestdicke.
Da ich noch keine Antwort auf meine Frage weiter unten bekommen habe stelle ich sie nochmals.
Wie groß ist die Höhe der Betondruckzone bei äußerer Zwangskraft (Zug) in der Nähe des Momentennullpunktes?
)
Genau daraus ergibt sich nämlich die mindeste Dicke der Platte;-))
Dort wird das Kriterium der Betonzugspannungen in Verbindung mit dem Kriterium daß Beton bei mehr als 0,1 Promille Dehnung reißt überlebensnotwendig.
Oder genügen durchgerissene Platten für Wasserundurchlässigkeit?
Kurioserweise wird aber an den Momentennullpunkten an der Bewehrung gespart;-)),sowie in manchen Fällen auch noch die Bodenplattendicke zu dünn gewählt;-))
Gruß Heinrich
Da ich noch keine Antwort auf meine Frage weiter unten bekommen habe stelle ich sie nochmals.
Wie groß ist die Höhe der Betondruckzone bei äußerer Zwangskraft (Zug) in der Nähe des Momentennullpunktes?
Genau daraus ergibt sich nämlich die mindeste Dicke der Platte;-))
Dort wird das Kriterium der Betonzugspannungen in Verbindung mit dem Kriterium daß Beton bei mehr als 0,1 Promille Dehnung reißt überlebensnotwendig.
Oder genügen durchgerissene Platten für Wasserundurchlässigkeit?
Kurioserweise wird aber an den Momentennullpunkten an der Bewehrung gespart;-)),sowie in manchen Fällen auch noch die Bodenplattendicke zu dünn gewählt;-))
Gruß Heinrich
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- rainer
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Re: ReNochmal die Frage des Zwangs
23 Mai 2005 10:14
Druckzonenhöhe im Gebauchszustand mindestens 30mm bzw. 1.5xGrößtkornduchmesser. Solche Feinheiten findest Du lieber Heinrich z.B. im Lohmeyer "Weiße Wannen"
Guß rainer
Guß rainer
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- Heinrich
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Re: ReNochmal die Frage des Zwangs
23 Mai 2005 11:50
Und wie errechnet man dann die Betondruckzone bei zentrischem Zwang und äußerem Momentennullpunkt?
)
Ich glaube nicht daß bei zentrischem Zwang und äußerem M=0 auch nur eine irgendwie geartete Betondruckzone stehen bleibt oder täusche ich mich hier?
)
Betondruckzone vorhanden =0 Und nun?
Solche Feinheiten stehen leider nicht im Lohmeyer;-))
Die allergrößte Gefahr bei weißen Wannen gehen immer von Trennrissen aus.
Und Trennrisse können nur dort entstehen wo keine Biegedruckzone auftritt.
Und wie wird es jetzt doch gelöst?
)
Jetzt doch Mindestdicke der Platte?
)
Gruß Heinrich
Ich glaube nicht daß bei zentrischem Zwang und äußerem M=0 auch nur eine irgendwie geartete Betondruckzone stehen bleibt oder täusche ich mich hier?
Betondruckzone vorhanden =0 Und nun?
Solche Feinheiten stehen leider nicht im Lohmeyer;-))
Die allergrößte Gefahr bei weißen Wannen gehen immer von Trennrissen aus.
Und Trennrisse können nur dort entstehen wo keine Biegedruckzone auftritt.
Und wie wird es jetzt doch gelöst?
Jetzt doch Mindestdicke der Platte?
Gruß Heinrich
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- markus
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Re: ReNochmal die Frage des Zwangs
23 Mai 2005 14:04
hallo heinrich,
du musst natürlich für biegung an jeder stelle sorgen

ich vermute, du willst auf den "sinn" des nachweises der druckzonenhöhe hinaus?
wo man den führen kann: (mit einschränkungen) gut.
wo nicht: beschränkung (auch durchgehender trenn-)rissbreite wie üblich und vertrauen auf statistik, verpressung und selbstheilung.
grüsse, markus
du musst natürlich für biegung an jeder stelle sorgen
ich vermute, du willst auf den "sinn" des nachweises der druckzonenhöhe hinaus?
wo man den führen kann: (mit einschränkungen) gut.
wo nicht: beschränkung (auch durchgehender trenn-)rissbreite wie üblich und vertrauen auf statistik, verpressung und selbstheilung.
grüsse, markus
Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde
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- Heinrich
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Re: ReNochmal die Frage des Zwangs
23 Mai 2005 15:42
Bravo Markus
endlich mal jemand der den Mut aufbringt dafür zu sorgen daß die Verpressung von Rissen auch in der Ausschreibung zu finden sein muß und den Bauherren nicht verspricht rissefrei ohne Vorspannung zu bauen;-))
Du liegst völlig richtig denn an diesen Stellen entscheidet sich die Mindestdicke der Platte in der Tat.
Da es solche Stellen mit Sicherheit gibt, wenn ich davon ausgehe, daß die Momentenlinie ja ihr Vorzeichen wechseln muß,dann vertraue ich dort auf den Nachweis daß der gezogene Querschnitt Ab plus n x As keinesfalls mehr als 0,1 Promille Dehnung haben darf.
Anschließend vertraue ich auf Gott da die eingelegten Eisen ja bei dieser Schmalhansdehnung von 0,1 Promille nur 2KN je qcm an Kraft aufzunehmen bereit sind und sich ansonsten sträuben vor dem Reißen des Betons dem armen Beton zu Hilfe zu kommen.
Diese arbeitsscheuen Eiseneinlagen muten dann dem armen Beton zu daß er reißt bevor sie sich aus dem Sessel erheben um zu Hilfe zu eilen.
Anschließend vertraue ich dann nur noch auf den Beton und gebe ihm wenigstens den Mindestquerschnitt von 30 cm und achte darauf daß entgegen den Empfehlungen der Fachleute gerade nicht Hochofenzement verwendet wird da dieser eine ungewöhnlich hohe Nachherhärtung hat .
Hochofenzement führt zur Versprödung des Betons und ich habe bis dato nur schlechte Erfahrungen damit gemacht.Wird nur noch bei sehr heißem Wetter verwendet für den Bau von weißen Wannen.
Mit Portlandzement ist bis dato noch keine Wanne undicht gewesen.
Die Nachbehandlung und die konstruktive Planung und Ausführung ist besonders wichtig.Auf keinen Fall sollte man die Bewehrung übermäßig abstufen da dies oft zu starken Spannungssprüngen führt.
Da gerade Betonbodenplatten äüßerst lange schwinden wegen der Erdfeuchteumgebung ist es kein Fehler diese Dicke der Platte unter Ansatz der restlichen Schwindverkürzung delta epsilon mit der Zwangskraft des gesamten auf der Bodenplatte ruhenden Pressungspotentials mit einem geschätzten Reibungsbeiwert zu überschlagen.
Den Rest muß man dann wohl den Verpressungskünstlern überlassen.
Ich warne vor zu dünnen Bodenplatten im Grundwasser.Keine Platte unter 30 cm Dicke im Grundwasser.
Ich halte die Ausführungen von Dr.Linder über wasserundurchlässige Baukörper (mehrmals im BK abgedruckt) noch für die beste Arbeitsunterlage.
Gruß Heinrich
endlich mal jemand der den Mut aufbringt dafür zu sorgen daß die Verpressung von Rissen auch in der Ausschreibung zu finden sein muß und den Bauherren nicht verspricht rissefrei ohne Vorspannung zu bauen;-))
Du liegst völlig richtig denn an diesen Stellen entscheidet sich die Mindestdicke der Platte in der Tat.
Da es solche Stellen mit Sicherheit gibt, wenn ich davon ausgehe, daß die Momentenlinie ja ihr Vorzeichen wechseln muß,dann vertraue ich dort auf den Nachweis daß der gezogene Querschnitt Ab plus n x As keinesfalls mehr als 0,1 Promille Dehnung haben darf.
Anschließend vertraue ich auf Gott da die eingelegten Eisen ja bei dieser Schmalhansdehnung von 0,1 Promille nur 2KN je qcm an Kraft aufzunehmen bereit sind und sich ansonsten sträuben vor dem Reißen des Betons dem armen Beton zu Hilfe zu kommen.
Diese arbeitsscheuen Eiseneinlagen muten dann dem armen Beton zu daß er reißt bevor sie sich aus dem Sessel erheben um zu Hilfe zu eilen.
Anschließend vertraue ich dann nur noch auf den Beton und gebe ihm wenigstens den Mindestquerschnitt von 30 cm und achte darauf daß entgegen den Empfehlungen der Fachleute gerade nicht Hochofenzement verwendet wird da dieser eine ungewöhnlich hohe Nachherhärtung hat .
Hochofenzement führt zur Versprödung des Betons und ich habe bis dato nur schlechte Erfahrungen damit gemacht.Wird nur noch bei sehr heißem Wetter verwendet für den Bau von weißen Wannen.
Mit Portlandzement ist bis dato noch keine Wanne undicht gewesen.
Die Nachbehandlung und die konstruktive Planung und Ausführung ist besonders wichtig.Auf keinen Fall sollte man die Bewehrung übermäßig abstufen da dies oft zu starken Spannungssprüngen führt.
Da gerade Betonbodenplatten äüßerst lange schwinden wegen der Erdfeuchteumgebung ist es kein Fehler diese Dicke der Platte unter Ansatz der restlichen Schwindverkürzung delta epsilon mit der Zwangskraft des gesamten auf der Bodenplatte ruhenden Pressungspotentials mit einem geschätzten Reibungsbeiwert zu überschlagen.
Den Rest muß man dann wohl den Verpressungskünstlern überlassen.
Ich warne vor zu dünnen Bodenplatten im Grundwasser.Keine Platte unter 30 cm Dicke im Grundwasser.
Ich halte die Ausführungen von Dr.Linder über wasserundurchlässige Baukörper (mehrmals im BK abgedruckt) noch für die beste Arbeitsunterlage.
Gruß Heinrich
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- philipp
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Autor
Re: ReNochmal die Frage des Zwangs
24 Mai 2005 16:24
Hallo Heinrich,
"... Diese arbeitsscheuen Eiseneinlagen muten dann dem armen Beton zu daß er reißt bevor sie sich aus dem
Sessel erheben um zu Hilfe zu eilen."
Demnach ist das Eisen doch überflüssig in Industrieböden, denn dort ist das gleiche Problem: Deswegen führt Lohmeyer in seinem Büchlein aj schön aus, "daß der Betonstahl in der Bodenplatte unnütz wäre" diestatiker.de/diestatiker/index.php?opt...view&id=9371&catid=4
"... Diese arbeitsscheuen Eiseneinlagen muten dann dem armen Beton zu daß er reißt bevor sie sich aus dem
Sessel erheben um zu Hilfe zu eilen."
Demnach ist das Eisen doch überflüssig in Industrieböden, denn dort ist das gleiche Problem: Deswegen führt Lohmeyer in seinem Büchlein aj schön aus, "daß der Betonstahl in der Bodenplatte unnütz wäre" diestatiker.de/diestatiker/index.php?opt...view&id=9371&catid=4
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