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D.I.E. Baustatik- Software
Dlubal CALC

Wpl oder Wel

Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 11:30
#
Pitt schrieb:
Ergeben sich nach II. Ordnung nicht fast immer größere Schnittgrößen? Dann müsste immer auf 1,25 begrenzt werden? Keine Ahnung, zumindest habe ich im Moment keine Zeit für diese überlegungen.
Gruß Pitt

die begrenzug gilt beim verfahren EL-PL. bei PL-PL darf mal alles herausholen was der querschnitt hergibt.

gruß
TR4

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Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 13:20
#
Moin, Moin TR4,

ja, klar, so steht es ja in der Norm.
Die Frage von haeltschon - die mich auch interessiert - war nicht, wie _hoch_ der Wert ist, sondern _warum_ er so begrenzt ist. Was weißt Du dazu?

htl

Gruß Pitt

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Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 14:30
#
ganz genau weiß ich es auch nicht, aber es hat was mit der interaktion zu tun. dort gehen die formbeiwerte ein.

reines Mpl kann man mit Mpl=2 x Sy x gammaF ermitteln.

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Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 15:31
#
Moin, Moin TR4

<ganz genau weiß ich es auch nicht, aber es hat was mit der interaktion zu tun. dort <gehen die formbeiwerte ein.

Das ist wahrscheinlich nur ein vordergründiger Zusammenhang.

<reines Mpl kann man mit Mpl=2 x Sy x gammaF ermitteln.
ähh, ja, danke für die Info, äh, ich glaube, diese Zusammenhänge sind mir seit längerer Zeit bekannt...

Schönes WE, ein angenehmes Pfingstfest, keine elastischen oder plastischen Zusammentreffen mit den Pfingstochsen,

Gruß Pitt

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  • Heinrich
  • Heinrichs Avatar Autor

Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 15:54
#
Hallo Pitt guten Tag.

Die Begrenzung von 1,25 für el-pl soll ein Wegezoll sein.
Wer mehr will muß dann auch alle Konsequenzen tragen und voll pl-pl rechnen.
Das bedeutet aber daß er alle Bauteile und Einzelteile des Trägermaterials umständlich auf ihre b/t Verhältnisse prüfen muß.
Und der Wege-Zoll dafür wird immer größer je mehr man eben will.

Vergleich Stahlbau und Stahlbetonbau


elatisch - plastisch im Stahlbau entspricht der pauschalen Abminderung von 15% im Stahlbetonbau bei der man noch auf das Rotationsgedöns verzichten kann.
Will man mehr muß man die Rotationskapazität nachweisen.
Will man im Stahlbau mehr muß man eben die verschärften b/t Verhäl
tnisse im Stahlbau beachten die ja für elatisch plastisch und plastisch plastisch unterschiedlich geregelt sind.

Die bei plastisch - plastisch geregelten Verhältnisse b/t sind erheblich strenger ,sodaß eine pauschale Ausweitung der Regelung nicht angebracht wäre.

Ich erinnere an die Versuche von Prof.Puthli in Karlsruhe mit den Hohlrohrprofilen.
Da diese Konstruktionen sehr hohe plastische Reserven haben beulen schon die Stege bei dünnwandigen Profilen bevor man die volle Plastifizierung von mehr als 1,25 erreichen kann.
Deshalb wurden auch gerade bei diesen Rohrprofilen die Schweißnähte größer als die Wandstärke vorgeschrieben wenn man geschweißte Hohlrohrkonstruktionen fertigt.
Dies wurde damit begründet daß die Schweißnaht nicht der Schwachpunkt sein darf,sodaß man diese dann auch lokal plastisch mit der Notbremse von 1,25 ausschöpfen kann.

Daher ist diese Notbremse von 1,25 schon eine sinnvolle Lösung wenn man nur von der lokalen eng umgrenzten platischen Reserve Gebrauch macht um nicht gleich den ganzen Ballast der pl-pl mit sich bringt am Halse zu haben.

Gruß Heinrich

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  • SR
  • SRs Avatar Autor

Re: ReWpl oder Wel

13 Mai 2005 16:36
#
Hallo Heinrich,

dein vergleich mit der stützenmomentenumlagerung im Stahlbeton- und Stahlbau ist nicht ganz richtig. im stahlbau können die stützmomente umgelagert werden. für diese stützmomente kann dann auch noch dazu nachweis el-pl geführt werden.

gruß SR

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