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Carport offen mit PV - Anlage

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Re: Carport offen mit PV - Anlage

06 Nov. 2025 08:22 - 06 Nov. 2025 08:23
#
danke für alle Antworten.

Geländehöhe 503,68 m

Windzone 1
Schneezone 2

Geländekategorie = Gemischtes Profil 2 und 3 

Carport Höhe ab Oberkante GOK 2,,41 m dann Stahlkonstruktion ca. 0,22 m und ab der Ebene die PV Module.mit 30 Grad neigung diese sind in jeder Reihe 3 Stück. deren kurze Seite ist 1 meter Lang, zu dritt sind sie knap ca.5 Meter lang. es sind 7 Rreihen im Abstand von 1,55 m.


 
Ich habe mal mit meiner österreichischen Norm mit deinen Werten aus Deutschland abgeschätzt:
GOK = 504müA
Reduzierung Windkraft mit Seehöhe: JA
WZ 1 --> v_b,0=22,5m/s ; q_b;0=0,32 kN/m²
Gel Kat II bis III --> macht aufgrund der niedrigen Gebäudehöhe (kleiner z_min) fast keinen Unterschied aus (ca 3-5%) : q_p = 0,53 kN/m²
PV-Reihe L/B= 5,00x1,00m ; Alpha = 30°
UK=+2,63 ü GOK
Mitte PV=2,88 ü GOK

Ergibt pro PV-Reihe
Druck: Fx = 1,60kN Fz = 2,80 kN
Sog: Fx = -2,40kN Fz = -4,20 kN 
Fx = Horizontalkraft ; Fz = Vertikalkraft

Das ganze mal 7 Reihen
Aus der Horizontalkraft ergen sich zusätzliche Momente auf die Gesamtkonstr. und damit zusätzliche Zug/Druck Kräfte auf die Fundamente
 
Letzte Änderung: 06 Nov. 2025 08:23 von cebudom.
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  • IB Herzogenaurach
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Re: Carport offen mit PV - Anlage

06 Nov. 2025 19:24 - 06 Nov. 2025 21:37
#
Vielen Dank. 

Diese Werte sind für mich Super so funktioniert alles.

Aber wenn ich mir die Norm ansehe 

DIN EN 1991-1-4:2010-12
EN 1991-1-4:2005 + A1:2010 + AC:2010 (D)
Seite 56 und dann auf Seite 58 die Tabelle 7.6
dann gehe ich bei Neigungswinke a = 30 Grad
Dann bei Versperrungsgrad Phi = 0 (für Freistehendes Dach) 
Dadurch ergibt sich folgendes
Kaftbeiwert Cf Maximum = +1,2
Kaftbeiwert Cf Miniimum = -1,8

Dann kommen die Bereiche
A Maximum = Cp,net = +2,2
A Minimum = Cp,net = -3,0
B Maximum = Cp,net = +3,2
B Minimum = Cp,net = -3,8
C Maximum = Cp,net = +2,4
C Minimum = Cp,net = -3,6

Dan gehe ich zum Nationalen Anhang dann finde ich da 
A.1 Allgemeines (Seite 14) Windzone 1 qb,0 = 0,32 kN/m²

dann
NA.B.3.3 Höhenabhängiger Böengeschwindigkeitsdruck im Regelfall (seite 18)
qp (z) = 1,5 x qb für z kleiner gleich 7 m  (NA.B.1)
Somit 
qp (2,88m) = 1,5 x 0,32 kN/m² für z kleiner gleich 7 m  (NA.B.1) = 0,48 kN/m²


Somit ergeben sich folgende Windlasten
Dann kommen die Bereiche
A Maximum = Cp,net = +2,2 x 0,48 kN/m² =  +1,056 kN/m²
A Minimum = Cp,net = -3,0   x 0,48 kN/m² =  -1,44 kN/m²
B Maximum = Cp,net = +3,2 x 0,48 kN/m² =  +1,536 kN/m²
B Minimum = Cp,net = -3,8   x 0,48 kN/m² =  -1,824 kN/m²
C Maximum = Cp,net = +2,4  x 0,48 kN/m² =  +1,152 kN/m²
C Minimum = Cp,net = -3,6    x 0,48 kN/m² =  -1,728 kN/m²

Bin ich hier auf dem Holzweg?
Also passt ja ziemlich mit den Ergebnissen von Harzerstatik der hat etwas mehr der hat wahrscheinlich die 0,5 als q,p Wert genommen von der Tabelle 
Tabelle NA.B.3 — Vereinfachte Geschwindigkeitsdrücke für Bauwerke bis 25 m Höhe

Jetzt ist meine Frage diese Druck und Sogkräfte die wirken nicht Vertikal und Horizontal sondern zu 90 Grad zur PV-Ebene 
Also müsste man noch diese Werte Zerlegen 



Mittel Maximum =  +1,1 kN/m²

cos(30∘)≈0,866
sin⁡(30∘)=0,5


Fx=F⋅sin(α)
Fx=1,1⋅0,5=0,55 kN x 5 m Breite = 2,75 kN
Fx7=19,25 kN
Fz=F⋅cos(α)
Fz=1,1⋅0,866≈0,953 kN x 5 m Breite = 4,765 kN 
Fz7=33,36 kN

Mittel Minimum =  -1,58 kN/m²

Fx=F⋅sin(α)
Fx=-1,58⋅0,5=-0,79 kN x 5 m Breite = -3,95 kN
Fx7= -27,65 kN
Fz=F⋅cos(α)
Fz=-1,58 ⋅0,866≈-1,368 kN x 5 m Breite = -6,84 kN 
Fz7= -47,88 kN

Ich würde das alles in ein 3D Model eingeben und den Effekt auf die Fundament Punkte beobachten welche Maximalen Druck und Zuglasten entstehen.
Letzte Änderung: 06 Nov. 2025 21:37 von IB Herzogenaurach.

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