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Hallo zusammen,
eine Frage in die Runde, würde mich mal interessieren wie ihr das immer löst. Dargestellt ist ein Kellerabgang: Die dritte Wand (unter dem Austritt) ist nicht dargestellt, aber selbstverständlich soll das ganze mit drei Wänden gebaut werden. Variante 1: kein Grundwasser Wie bildet ihr den Kellerabgang aus, bzw. wie schließt ihr am Bestand an? Baut ihr z.B. eine komplette abgefugte Bodenplatte im Bereich Kellerabgang und spannt die Wände auf der Platte ein? Oder macht ihr noch einen Dorn, durch die Dämmung in die Kelleraußenwand. Oder macht ihr hier nur Streifenfundamente für die Wände und die Treppe? Wie leitet ihr den Erddruck ab..... Variante 2: mit Grundwasser Wie geht ihr mit einem Kellerabgang und möglichem Grundwasser um? Theoretisch müssten die Umfassungswände vom Abgang ja wasserundruchlässig geplant werden. Oder kann man das mit speziellen Türen regeln? Sprich, wenn der Abgang vollläuft, dann verhindert die Türe das Eindringen von Wasser ?? Bin mal gespannt wie ihr das so macht, eigentlich ja nichts ungewöhnliches. Aber jeder macht es doch ein bisschen anders. Schöne Grüße Anhänge: |
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Letzte Änderung: von Tim1250.
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3 Wände + BoPl sind eigenes Bauteil, ggfs. mit Keller gelenkig/abdichtend verbunden.
Bopl-OK ist 30cm unter Türschwelle und wird sicher entwässert. Falls Auftrieb ein Thema wird, wird der Schwimmkörper an den Keller angeschöckt. Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Hallo Markus,
Danke für die Rückmeldung. Das mit dem eigenen Bauteil habe ich mir auch schon überlegt, nur wie dichtet man dann die Bodenplatte Abgang/Bodenplatte Wohngaus ab? Die Wände in den Ecken mittels Schwarzabdichtung, das müsste gehen. Wenn die Bodenplatte Abgang eh viel tiefer sitzt als die Bopla Haus könnte man evtl mit einem angedübelten Fugenband gegen den Frostriegel den ich im Bereich Abgang unter der Bopla Wohnhaus benötige abdichten. Wäre das aus eurer Sicht so möglich? Was haltet ihr von alternative die Bodenplatte durchlaufen zu lassen und Oberseite minimal zu dämmen? Dann habe ich nur das Problem mit dem geringen Höhenunterschied.m und der Wärmebrücke. Sollten beim Höhenunterschied nicht 15cm genügen? Grüße |
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Deine Fragen betreffen i.W. den Aufgabenbereich der Objektplaner.
Wenn du das planst, haftest du (auch ohne Honorar). Aufgabe des TWP ist das "Mitwirken" an der Lösungsfindung - d.h. zuerst, Beurteilung aus TWP-Sicht. Standsicherheits-NW, Pläne usw. - kommt sowieso später. Die beste und für TWP sicherste Lösung ist die Empfehlung einer schwarzen Wanne Angedübelte Fugenbänder sind, wenn überhaupt, bei Nachtragskalkulatoren beliebt. Treppenwände/Bopl kann man von außen/unten vollständige "schwarz" an- und abdichten. Außenliegende Fugenbänder, umlaufend, gehen auch. Die 15cm sind Fertigmaß, Planmaß sind 30cm (18333, Bild 18). Wenn mit 15cm geplant und letztlich 14cm gebaut werden, ist das ein Mangel ohne Schaden. Vermutlich ist bereits die Abweichung von 30cm grundsätzlich falsch. "Grundsätzlich" bedeutet, es kann auch Ausnahmen geben (und es gibt viele Ausnahmen) Markus L. Sollacher, Berat. Ing. BYIK
mlsollacherATt-onlinePUNKTde |
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Guten Morgen Markus,
kannst du mir aufskizzieren wie man einen 30cm Versatz realisiert, mit außenliegenden Fugenbändern, bzw. Schwarzabdichtung im Bereich Bodenplatte Abgang / Bodenplatte Haus? Kann mir nicht vorstellen wie das aussehen könnte. Habe mich mal noch mit Unternehmen unterhalten, die Keller planen und auch bauen. Hier ist die Aussage klar, Abdichtung kommt vor Wärmedämmung. Die Bodenplatten vom Haus wird durchbetoniert., Wärmebrücke wird in Kauf genommen. Z.B. Bodenplatte Haus 25cm, Abgang 22cm. (Mindeststärke von 25cm wird unterschritten, wird toleriert, da Außenvereich) Grüße und einen schönen Vatertag |
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Die grundsätzlichen Fragen sind schonmal in Variante 1&2 genannt.
Ich würde gerne Variante 3 ergänzen: gar nicht. nicht eingehauste Kellerabgänge sind in der Regel nach kurzer Zeit die größten Dreckslöcher. Wenn Kellerabgang, dann braucht man sich mit "WU" auch nicht mehr beschäftigen, alternativ kommen exorbitante Kosten auf einen zu, auch Wartungskosten. Ich bin mit meinen GUs mittlerweile soweit im Einklang, das auf Außentreppen und Kellerfenster soweit möglich immer verzichtet wird. (Die haben alle erst Ihre Erfahrungen machen müssen) Bei Variante 1 bildest du einfach eine "Möchtegernstützwand aus und lässt nach unten hin offen, insofern der Boden ausreichend Versickerungsfähig ist. Bei Variante 2 musst du redundant entwässern, da wünsche ich viel Spaß mit Kosten und Folgekosten. Falls Variante 2 mit Einhausung ausgeführt wird, muss sich der Bauphysiker zur Wärmebrücke äußern. Oben drauf dämmen seh ich da eher nicht, außer du dichtest dann oberhalb wieder ab. Dann brauchst du aber auch eine Flankendämmung etc. Das will dann noch eingeputzt werden usw. Am oberen Abschluss der Wand vom Haus hin werden die "Details" dann immer richtig "schön"... Die Auftriebssicherheit lässt sich im Zweifel auch durch einen großzügigen Überstand der BoPla Treppe Keller herstellen, insofern man ausreichend Platz für den Aushub hat. Man kann der Bodenplatte hier auch einen kleine Verdickung gönnen oder eine Abkanntung, dann kannste mit einem Winkelfugenband dagegen. Fugenbreite sind dann 15mm, das nimmt zumindest die größte temperaturspitze. Wirtschaftlich bauen geht in jedem fall anders. Am besten bezüglich Abdichtung den Ball zum Objektplaner zurückspielen - mit WU-Checkliste - dann ist da schnell Ruhe... |
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Letzte Änderung: von ql2/99.
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