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@Daniel: Das ist KEINE Eingespannte Stütze !
Stütze ist ein Stabtragwerk ... übliche L/d Verhältnisse > 5/1 ! Es ist übrigens auch kein wandartiger Träger Nur so nebenbei: Die Annahme des inneren Hebelarms mit 0,9*d stimmt streng genommen nur für Stabtragwerke an Stellen mit Querkraft Q=0 (Null!) Der innere Hebelarm kann zB bei einem Durchlaufträger mit sehr unterschiedlichen Stützweiten bis auf 0,6 bis 0,7*d (im Bereich von Mittelauflagern) absinken! Die 10x3m Wand ist (für die Horizontalbelastung) eine SCHEIBE ! Und ist wie markus schon geschrieben hat mit einem Fachwerkmodell zu rechnen... alternativ mit FEM falls man der Software genug vertraut Das was der Prüfstatiker mit Scheibe in kleine Wandstücke unterteilen gesagt hat ist eine mögliche Lösung... Die lange Scheibe wird in n-Teilstücke zerteilt... in etwa so dass man es als 'Konsole' oder 'Kragträger' rechnen kann .... mögliche Lösung aber sehr unwirtschaftlich Grüsse Dominik |
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Letzte Änderung: von cebudom.
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hi,
ich würde es nach einem mörsch fachwerk rechnen, die H-last unter 45° richtung boden leiten. am durchstoßpunkt zum boden ist dann der abstand für den hebelarm des vertikalen zubereichs rechts an der wand. V= H*3/3 = H diese rechnung liegt auf der sicheren seite, würde aber vermutlich einer FEM berechnung nahe kommen. grüße christian marx Kontrolle FEM - man sieht....Herr Mörsch hatte Recht - die 3m passen gut: H-Last = 100 kN, einschl. Eigengewicht MCS - Ingenieurbüro für Bauwesen
Christian Marx Fasanenweg 2, 66129 Saarbrücken FON: +49 (0) 6805/943 145 FAX: +49 (0) 6805/943 146 www.mcs-info.de Anhänge: |
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Letzte Änderung: von ChristianMarx.
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danke für die zahlreichen Hinweise
Jetzt muß ich nur noch einen Möglichkeit finden so eine Scheibe praxisnah zu rechnen. Wenn ich demnächst jede Wandscheibe mit FEM rechne guckt mein Chef bestimmt doof aus der Wäsche ;P. Naja, in der Praxis hat so eine Wandscheibe ja auch noch zusätzlich Vertikallasten aus Decken, Unterzügen etc., desweiteren tritt die H-Last ja im Prinzip nicht als Einzellast auf, sondern ist ne Streckenlast entlang der Scheibenkante. Bisher wurden bei uns im Büro dann immer Summe V und Summe M (incl. V mit entsprechender Exz.) und eine Bemessung mit Druck und Biegung durchgeführt, wobei der Hebelarm unabhängig von der Scheibenlänge mit ca. 0,85-0,9xh abgeschätzt wurde. So ca. 35 Jahre hat sich kein Prüfer darüber beschwert, aber plötzlich liegt das "sehr auf der unsicheren Seite"...lt. Prüfer... MfG Daniel |
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Nur ein Hinweis Daniel,
was 35 Jahre gemacht wurde,muß ja nicht richtig sein ! Fest steht, der innere Hebelarm ist in abhänigkeit der Scheibengeometrie zu ermitteln. Dafür gibt es in der Literatur genügend Hinweise. Bin selbst jahrelang gut mit Heft 240 DafSTb. gefahren. Schönen Abend Gruß Jupp |
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so wie du das beschreibst, würde ich das von hand ebenso rechnen.
ich nutze nur selten FEM programme, auch wenn die eingabe deiner scheibe nur 5 minuten benötigte. grüße christian marx MCS - Ingenieurbüro für Bauwesen
Christian Marx Fasanenweg 2, 66129 Saarbrücken FON: +49 (0) 6805/943 145 FAX: +49 (0) 6805/943 146 www.mcs-info.de |
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Wenn Zugkräfte am Wandfuss auftreten, dann ganz einfach als Konsole nachweisen.
z.B. Schneider 18.Aufl, Seite 5.124 ansonsten gilt auch ohne FEM sigma = N/A + M/W Grüsse FEM-BOY |
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