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THEMA: Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz

Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 14 Okt 2013 12:17 #49579

Hallo Kollegen,

wir sind auf der Suche nach einer Software zur DIN 1946-6 mit gutem Preis-Leistungsverhältnis.
Mit dem Lüftungskonzept wird man ja nicht viel zusätzliche Einnahmen generieren können.

Wir haben schon 3 verschiedene ENEV Programme (hat sich so entwickelt), so daß wir nur Tips zu
"eigenständiger" Software brauchen können, evtl reicht ein einfaches EXCEL-Tool ja schon aus.

Bisher haben wir nur Hottgenroth (kostet 240 EUR) und Solar Computer (Preis unbekannt) gefunden.

Wer kennt noch andere empfehlenswerte Produkte oder kann zu den beiden etwas sagen.
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Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 14 Okt 2013 14:26 #49585

wir machen das mit dämmwerk, ist allerdings nicht empfehlemswert wenn ihr noch drei weitere enev-programme bei euch laufen habt.

Grüsse RR
Reimund Rüdiger
Architektur-Sachverständigenbüro
zert. Energieberater der BAFA /DENA
München/Meissen
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 16 Okt 2013 15:19 #49605

Moin,

ich nutze dieses Tool:
www.wohnungslueftung-ev.de/dienstleistun...ueftungskonzept.html
Ist kostenlos und vollkommen ausreichend.

Gruß
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Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 18 Okt 2013 03:52 #49619

Hallo Lango,

na ja, das Tool von "wohnungslüftung-ev" ist ja kein "Lüftungskonzept", sondern nur die Vorstufe dahin.
Damit wird (nach den Regeln der DIN 1946-6) geprüft, ob überhaupt lüftungstechnische Maßnahmen (LTM) erforderlich sind.

Wenn aber dabei herauskommt, daß LTM erforderlich sind, was in den meisten Fällen ja so ist, was dann ?

Du kannst als Statiker natürlich dann aufhören und hast deiner Hinweispflicht genüge getan.
Den Rest soll dann mal der Haustechniker oder Installateur machen.

Sobald ein Haustechniker für das Bauvorhaben beauftragt ist, sind wir Statiker/Bauphysiker sowieso außen vor,
daß ist ja auch richtig so.

Aber für die ganzen "kleinen" bis "mittleren" Bauvorhaben, wo der Bauherr nur einen Installateur beauftragt,
der sich idR um die Lüftung nicht kümmert, oder kümmern will/soll, wird in Zukunft erwartet, daß wir im Zuge der bauphysikalischen technischen Nachweise zumindest eine "Freie (Quer-) Lüftung" mit ALD und ÜLD auslegen können.

Und dazu ist das o.g. Tool nicht geeignet. Der "wohnungslüftung-ev" vertreibt allerdings auch ein Excel-Auslegungstool für ca. 350 EUR, das halte ich aber für viel zu teuer, aber wer weiß ?

Ich werde jetzt mal Hottgenroth (240 EUR) und Solar-Computer L46 (490 EUR + 120/Jahr) testen.
Letzte Änderung: 18 Okt 2013 03:53 von zeemann.
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Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 18 Okt 2013 07:18 #49623

zeemann schrieb:
...Aber für die ganzen "kleinen" bis "mittleren" Bauvorhaben, wo der Bauherr nur einen Installateur beauftragt, der sich idR um die Lüftung nicht kümmert, oder kümmern will/soll, wird in Zukunft erwartet, daß wir im Zuge der bauphysikalischen technischen Nachweise zumindest eine "Freie (Quer-) Lüftung" mit ALD und ÜLD auslegen können...

Hallo zeeman,

wer erwartet das von uns und aufgrund welcher Norm sind wir dazu verpflichtet, dieser Erwartung genüge zu leisten?

Wieso sollte mein Hinweis an den Bauherrn, dass nach DIN 1946 die Erfordernis einer Lüftung zu prüfen ist und dies bauseits zu erfolgen hat nicht genügen?
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Software DIN 1946-6 Lüftungskonzepz 18 Okt 2013 15:14 #49636

Hallo Fantomas,

natürlich ist das Lüftungskonzept (noch) nicht baurechtlich verpflichtend und eine freiwillige (Besondere) Leistung, die in der Regel auch extra vergütet werden sollte.

Ich habe von "verpflichtet" nichts geschrieben sondern "erwartet".
Aber eine Norm ist die 1946-6 schon, ob sie schon "anerkannte Regel der Technik" ist, darüber wird noch debattiert.

Die Erwartung kommt in unserem Büro im Moment vermehrt seitens der Architektenschaft, die in der Architektenzeitung lesen, daß der Architekt für die Lüftung "haftet". Da sich Architekten ungern mit Normen beschäftigen, wird natürlich versucht den Nachweis bei "kleineren" bis "mittleren" Bauvorhaben, wo es halt keinen Haustechniker gibt, dem Statiker aufs Auge zu drücken. Muß man natürlich nicht machen, aber auch dafür gibt es Honorar und der Bauphysiker im Büro wird ausgelastet.

Da wir nun aus der KFW Geschichte aussteigen, (die haben mit Ihren Weiterbildungsforderungen ja wohl einen an der Waffel !) können wir unseren Auftraggebern (bzw. Architekten) nicht auch noch sagen, daß wir weder KFW noch Lüftungskonzept machen.

Im übrigen finde ich das Thema auch ganz spannend, die Anfänge der ersten verschärften Wärmeschutzverordnungen waren auch noch ganz harmlos, mitlerweile sind die Lüftungsverluste der größte Negativ-Posten in der Energiebilanz.

VG
Letzte Änderung: 18 Okt 2013 15:15 von zeemann.
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