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BPM Seminarankündigung, Termine April 2013 und Studienreise nach Rioja
Geschrieben von: Uhrmacher   
Donnerstag, den 28. März 2013 um 07:37 Uhr

VOB 2012 - „VOB kompakt für Praktiker“

Neue Termine 2013 der BPM-Seminare zum VOB-Recht

Augsburg, 12. Februar 2013 – Auf der Baustelle kommt es häufig zu Diskussionen, die den Bauablauf behindern und auch zu Streitigkeiten führen können. Für eine erfolgreiche Bauabwicklung sind daher neben technischem und baubetrieblichem Wissen auch baurechtliche Kenntnisse erforderlich. Rechtssichere Argumente und Lösungen auf strittige Fragen sowie typische Streitfälle und Situationen aus der täglichen Baupraxis liefert BPM BauProjektManagement mit der erfolgreichen Seminarreihe "VOB KOMPAKT", die auch 2013 weitergeführt wird. Die Änderungen der neuen VOB 2012 werden im Seminar berücksichtigt.

In den Seminaren erläutern die Referenten praxisbezogen und rechtssicher neben den Detailregelungen und Gestaltungsspielräumen auch die Zusammenhänge der einzelnen Teile der VOB. Anhand von Fallbeispielen beantworten sie alle Fragen rund um die VOB inklusive BGB – vom Vergabeverfahren bis zur VOB-gerechten Leistungsbeschreibung und Abrechnung.
Die Seminarreihe umfasst den gesamten Bauablauf und die gesamte VOB:
I. Vorbereitung: VOB/A – Das optimale Vergabeverfahren
II. Vertragsschluss und Ausführung: VOB/B und BGB – rechtssichere Bauverträge und Durchführung von Bauvorhaben
III. Bauausführung:    Nachtragsmanagement, Bauzeit und Schlussrechnungsprüfung nach VOB/B
IV. Nach der Ausführung: Abnahme, Mängelansprüche nach VOB/B und BGB
V. Ausschreibung und Abrechnung: VOB-gerechte Leistungsbeschreibung und Abrechnung
Die Seminarreihe „VOB KOMPAKT für Praktiker“ behandelt die Zusammenhänge der einzelnen Teile der VOB und die dazu gehörigen Rechtsfragen. Die Seminarreihe umfasst 5 in sich geschlossene 1-Tages-Seminare, die gesamt, aber auch einzeln zu buchen sind.
Hinweis: Buchen Teilnehmer alle 5 Seminare komplett, erhalten sie ein Seminar kostenlos.
Das Seminar wendet sich an Auftraggeber und Auftragnehmer von Bauleistungen sowie Bauunternehmer, Bauhandwerker, Projektleiter, Architekten, Planer, Kalkulatoren, Bauleiter und Bauüberwacher, die entweder auf Auftragnehmer- oder Auftraggeberseite mit der Durchführung von Bauvorhaben betraut sind.
In den Seminaren von BPM erarbeiten sich die Teilnehmer umfassendes und praxisrelevantes Wissen und erlangen anhand vieler Fallbeispiele rechtssichere Grundlagen. Darüber hinaus lernen sie, was sie bei der aktuellen Rechtsprechung beachten müssen. Die Fach-Referenten schulen die konkreten Verhaltensanforderungen mit einem Schwerpunkt im VOB-Recht.
Seminargebühr
Bei Buchung aller Seminare zu „VOB KOMPAKT“ ist ein Seminar gratis. Der Seminarpreis beträgt dann 1.180,- € statt 1.475,- € (zzgl. MwSt.)
Bei Einzelbuchung: 295,- € pro Seminar (zzgl. MwSt.)
Referenten:
Die Referenten der BPM BauProjektManagement GbR sind Rechtsanwälte und Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht und Experten im jeweiligen Fachbereich.
Aktuelle Termine:
Montag - Freitag 15.04.2013 - 19.04.2013, Frankfurt
Montag - Freitag 22.04.2013 - 26.04.2013, Stuttgart


Bauleiter - der Schlüssel zum Projekterfolg

Professionelle und effektive Bauleitung durch optimales Selbstmanagement

Bauleiter nehmen bei Bauprojekten eine Schlüsselposition ein. Ihre Arbeit verlangt neben Flexibilität und Belastbarkeit eine hohe Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz. Um die Anforderungen an die Bauabwicklung, die von hohem Kosten- und Termindruck sowie zunehmender interner und externer Informations- und Nachweispflicht geprägt sind, erfolgreich zu bewältigen, ist absolute Professionalität erforderlich. Dieser enorme Erwartungs- und Erfolgsdruck bedeutet eine immense persönliche Belastung. Um Überlastungen vorzubeugen, sind diszipliniertes Selbstmanagement und optimierte Projektablaufprozesse unverzichtbar. In dem Seminar erarbeiten die Teilnehmer zusammen mit dem Referenten praxiserprobte und umsetzbare Methoden, um die täglich wechselnden Herausforderungen effizient zu meistern. Die Teilnehmer lernen, wie sie überschneidende Aufgabengebiete im operativen Projektablauf einbinden und organisieren. Sie erhalten Tipps zum erfolgreichen Selbstmanagement und erfahren, wie persönliche Überlastungen vermieden werden.
Referent:
Josef Bail ist Staatlich geprüfter Bautechniker und Geprüfter Technischer Betriebswirt IHK
Aktuelle Termine:
Mittwoch 24.04.2013, Dresden


Online-Seminar „Erfolgreiche Pressearbeit leicht gemacht“

BPM bietet ein Online-Seminar zur Pressearbeit für die Bauwirtschaft an. Es richtet sich an alle, die ihren Umgang mit der Presse effizienter gestalten oder neu etablieren wollen. In dem Seminar „Erfolgreiche Pressearbeit leicht gemacht“ gibt die Referentin Dr. Andrea Brill den Teilnehmern Einblicke in die Grundlagen der Pressearbeit. Als Inhaberin eines eigenen PR-Büros verfügt sie über ein breites Praxiswissen und behandelt u. a. Fragen wie: Wann lohnt es sich, die Medien anzusprechen? Welcher Event erfordert welches Medium? Wie verhält man sich medientechnisch in einer Krisensituation, die das Ansehen der Firma in der Öffentlichkeit schädigen könnte? Wie kann ich die Social Media für mein Unternehmen einsetzen?
Aktueller Termin:
Start: Dienstag, 16.04.2013, Ende: Dienstag, 30.04.2013

Das „Seminar im Internet“ ist seit langem fester Bestandteil des BPM-Angebots. Die Referenten sind Fachleute, die sich durch ihre Kompetenz und langjährige Praxiserfahrung auszeichnen. Hiervon profitieren die Teilnehmer, die Erlerntes sofort für ihre eigene Arbeit nutzen können. Das Online-Seminar bietet den Vorteil, dass die Lernzeit frei eingeteilt werden kann. Es gibt nur einen festen Start- und Endzeitpunkt. Zwischen- und Abschlussaufgaben werden eigenständig am PC erledigt und online gestellt. Das Material erhalten die Teilnehmer in PDF-Form als Download. Über eine Plattform bleiben die Teilnehmer untereinander und mit dem Referenten in Kontakt.


PraxisForum Bau: Seminar- und Studienreise Rioja und Bilbao

Die Seminar- und Studienreise vereinbart die Vermittlung von Baurechtswissen mit der Besichtigung besonderer architektonischer Highlights im Norden Spaniens – u. a. stehen auf dem Programm ein Besuch des Guggenheim-Museums in Bilbao (Frank O. Gehry) und der traditionellen Bodega Lopez de Heredia Vina Tondonia mit einem Anbau von Zaha Hadid.
Neben den Besichtigungen vertiefen die Teilnehmer ihr Wissen in den Seminaren "Leistungsbeschreibung als Chance oder Hindernis für ein erfolgreiches Projekt", "Nullpositionen beim Einheitspreisvertrag - Wie wird richtig abgerechnet?" und "Die HOAI 2013, was ändert sich?"
Auf der Reise werden die Teilnehmer von einer ortskundigen, fließend deutsch und spanisch sprechenden Reiseleitung begleitet. Während der gesamten Zeit beantworten die Referenten alle Fragen.
Referenten:
Markus Cosler ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Frank Hempel ist Architekt, Dipl.-Ing. und Bausachverständiger
Termine:
02. - 06.10.2013 Rioja und Bilbao



Die Anmeldung zu den Seminar-Angeboten erfolgt über die Homepage http://www.bpm-seminare.de/seminare/nav_online-seminare.php oder direkt per E-Mail info@bpm-seminare.de.


 
VBI und BDU veröffentlichen Leitfaden "Nachfolge im Planungsbüro"
Geschrieben von: Uhrmacher   
Donnerstag, den 28. März 2013 um 07:26 Uhr
Kooperationsverbund Unternehmensübergaben legt Broschüre in 5. Auflage vor - komplett überarbeitete Publikation auf Planer zugeschnitten

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Der Kooperationsverbund Unternehmensübergaben, der seit anderthalb Jahrzehnten vom Verband Beratender Ingenieure VBI und dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU getragen wird, hat Ende März den Leitfaden "Nachfolge im Planungsbüro" in 5., komplett überarbeiteter Auflage vorgelegt. Das Besondere an der Publikation ist, dass sie spezifisch auf die Situation von Planungsbüros zugeschnitten ist.

Der Leitfaden thematisiert die systematische Vorgehensweise bei einer Planungsbüro-Übergabe, die Finanzierung der Übernahme und vorbereitende Maßnahmen zum Verkauf. Ein zentrales Kapitel ist die Wertermittlung eines Planungsbüros, an der sich häufig die Geister scheiden.
Daneben geht es aber auch um Versicherungsfragen sowie rechtliche und steuerliche Aspekte bei der Übergabe eines Ingenieur- oder Architekturbüros. Ein weiteres Kapitel zu unterschiedlichen Formen der Mitarbeiterbeteiligung und Übergabekonzepten aus der Praxis ergänzt die VBI/BDU-Publikation.

Die 30-seitige DIN-A4-Broschüre kostet 16 Euro zzgl. Versand. VBI- Mitglieder zahlen einen ermäßigten Preis in Höhe von 11 Euro. Bestellungen unter versand@vbi.de.

Der VBI bietet in Kooperation mit dem BDU auch Seminare zum Thema "Nachfolge in Planungsbüros", die fünf Mal jährlich in verschiedenen Städten stattfinden. Informationen zu den Seminaren und weiteren Serviceleistungen zur Übergabe bzw. Übernahme von Planungsbüros stehen online unter www.vbi.de -> Infopool -> Nachfolge im Ingenieurbüro.

 
Forschungsergebnisse reduziertes Flächengewicht von Mehrscheiben-Isolierglas
Geschrieben von: Uhrmacher   
Mittwoch, den 27. März 2013 um 12:29 Uhr

Forschungsbericht zeigt Wege, Konstruktionsprinzipien und Grenzen der Gewichtsreduzierung

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Durch die Verschärfung der neuen EnEV hat der Einsatz von energieeffizientem Mehrscheiben-Isolierglas (MIG) stark zugenommen. Das höhere Gewicht dieser Verglasungen führt zu stärkerer Belastung von Rahmen und Beschlägen sowie zu einem höheren Unfall- und Gesundheitsrisiko für Monteure. Durch den Einsatz von dünnerem Glas oder transparenten Kunststoffplatten bzw. -folien ist eine Reduzierung des Flächengewichts möglich. Das von der Forschungsinitiative Zukunft Bau geförderte und vom Bundesverband Flachglas, Isophon Glas, Southwall Europe und Winterglas unterstützte Forschungsprojekt kommt zu interessanten Ergebnissen.


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Die Gewichtsreduzierung ist angesichts immer größerer Abmessungen und der wachsenden Verbreitung von Dreifach-Isolierglas eine sinnvolle Entwicklung. Das Forschungsprojekt „Flächengewicht Mehrscheiben-Isolierglas“ hat mögliche konstruktive Lösungen, wie den Einsatz von dünnerem Glas oder transparenten Kunststoffplatten bzw. -folien untersucht. Im Forschungsbericht sind Diagramme als „Kontourplots“ für verschiedene Aufbauten und Formate mit dünnen Glasscheiben enthalten. Diese zeigen die auftretenden Biegezugspannungen und Durchbiegungen für Klima- und Windlasten als Funktion der Kantenlängen. Dabei wird auch die lineare Kirchhoffsche Plattentheorie mit einem nicht-linearen Ansatz zur Berücksichtigung von Membranspannungen verglichen.
Interessant sind ebenso die Analysen der Materialeigenschaften und -verträglichkeiten, des Alterungsverhaltens, der konstruktiven Befestigung und die Ableitung von Randbedingungen für die Gebrauchstauglichkeit von Kunststoffplatten und -folien im Scheibenzwischenraum. Zusammenfassend kam das Forschungsprojekt zu folgenden allgemeinen Ergebnissen, die im Abschlussbericht in Form von Diagrammen und Tabellen detailliert beschrieben werden:

- Für die Dimensionierung ist bei großformatigen Isoliergläsern im Regelfall die Windlast maßgeblich, und die nicht-lineare Theorie ergibt signifikant niedrigere Werte für die Spannung und Durchbiegung als die Kirchhoffsche Theorie. Bei kleinformatigen Isoliergläsern ist die Klimalast ausschlaggebend, und die Anwendung der nicht-linearen Theorie bringt keine Vorteile. Dies gilt ebenso für schmale, lange Formate.

- Für Scheiben mit einer kurzen Kante (ca. <65 cm) besteht sowohl bei 4mm als auch bei 3mm Scheibendicke Vorspannbedarf. Es besteht jedoch generell kein erhöhter Vorspannbedarf für dünne Scheiben im Vergleich zu 4 mm-Floatglas. Scheibenhandling oder thermische Belastungen können aber ein Vorspannen notwendig machen.
- Die spektralen Transmissions- und Reflexionsgrade von thermisch vorgespannten Glasscheiben sind mit denen von normalem Floatglas vergleichbar.
- Aufbauten, bei denen eine Folie die mittlere Scheibe ersetzt, sind komplexe Systeme. Die Qualifizierung von Kombinationen aus Folien, Dichtstoffen und Abstandhaltern erfordert die Anwendung von mehreren Untersuchungsmethoden. Eine Erfüllung der Anforderungen der EN 1279 hinsichtlich der Gasverlustrate und der Feuchtigkeitsaufnahme ist grundsätzlich möglich. Bei erhöhter Prüftemperatur trat kein Fogging auf.
- Wenn transparente Kunststoffplatten als mittlere Scheibe verwendet werden, ist eine spezielle Lagerung, die eine thermische Ausdehnung ohne Belastung des Randverbunds ermöglicht, erforderlich. Bei den beiden untersuchten Kunststoffarten Polycarbonat und PMMA trat auch bei erhöhter Prüftemperatur kein Fogging auf. Um Feuchtigkeit durch Freisetzung aus den Kunststoffplatten im Scheibenzwischenraum vorzubeugen, müssen entweder die Platten vor dem Einbau getrocknet werden oder eine entsprechende Dimensionierung der Trockenmittelmenge erfolgen.
- Die im Forschungsvorhaben untersuchten flächengewichtsreduzierten Aufbauten sind hinsichtlich des Wärmedurchgangskoeffizienten, des Gesamtenergiedurchlassgrads und des Lichttransmissionsgrads mit konventionellem Dreifach-Isolierglas vergleichbar.
- Bedingt durch die geringere Masse reduzieren dünne Glasscheiben in symmetrischen Aufbauten grundsätzlich die Luftschalldämmung. Durch einen asymmetrischen Aufbau des Mehrscheiben-Isolierglases kann dieser Nachteil jedoch kompensiert werden. Unabhängig davon, ob die mittlere Scheibe aus dünnem Glas, einer Folie oder einer transparenten Kunststoffplatte besteht, hat sie keinen signifikanten Einfluss auf die Luftschalldämmung.

Der gesamte Forschungsbericht zum Thema „Flächengewicht Mehrscheiben-Isolierglas – Energieeffizientes Mehrscheiben-Isolierglas – Untersuchungen von technischen Maßnahmen zur Reduzierung des Flächengewichts“ ist auf der Website des ift Rosenheim im Literaturbereich unter „Forschungsberichte“ zum Download verfügbar. Das ift Rosenheim bietet alle relevanten Prüfungen, Berechnungen und Nachweise für neue und innovative Isolierglaskonstruktionen an.
www.ift-rosenheim.de
 
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