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Berechnung der Schwinddehnung 17 Apr 2007 08:41 #20341

Hallo,

Kennt jemand ein Programm zur Berechnung der Schwinddehnung im Beton zu einem beliebigen Zeitpunkt nach Heft 525?

Gruß
Sönke

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Schwinden - Neuer Versuch 17 Apr 2007 19:32 #20348

Hallo,

vielleicht kann mir jemand sagen, über welchen Zeitraum sich das Schwinden erstreckt und wieviel davon in etwa im ersten halben Jahr auftritt (nur Anhaltswerte).
In der Literatur habe ich bisher vergeblich danach gesucht.

Vielen Dank
Sönke

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ReSchwinden - Neuer Versuch 17 Apr 2007 19:47 #20349

Hallo,

durch Kapillarschwinden können bis zu 4,0mm/m auftreten. Ist aber i.d.R. vernachlässigbar, das es durch Nachbehandlung unterbunden werden kann.
Bei praxisübliche Betonen beträgt das autogene Schwinden ca 0,1mm/m

Vielleicht findest du hier noch ein wenig mehr: www.vdz-online.de
Gruß Ex-Student

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ReSchwinden - Neuer Versuch 17 Apr 2007 21:56 #20350

siehe (alte, Ausgabe Juli´88) DIN 4227 Teil 1, Abschnitt 8.4 bzw. Bild 3
( "Schwindmaß des Betons" )
ansonten ]wie der Student schreibt :

Ist aber i.d.R. vernachlässigbar, ...[/quote

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ReSchwinden - Neuer Versuch 19 Apr 2007 13:26 #20377

Vielleicht noch als kleine Ergänzung ...
Inwieweit Trocknungs- oder autogenes (chemisches) Schwinden dominiert, hängt stark mit der Betonfestigkeit (w/z-Wert) zusammen. Bei hochfestem Beton vermindert sich der Anteil des Trocknungsschindens aufgrund des niedrigen w/z-Wertes. Wie das bereits von Student erwähnte Frühschwinden, ist das Trocknungsschwinden durch Wasserzugabe reversibel.

Hinsichtlich der Programm:
Für die Berechnung der Dehnungszunahme infolge Kriechen nach ENV 1992:2004 hatte ich mir ein einfaches Excel Programm gestrickt. Das war kein Hexenwerk und sollte zur Berechnung der Schwinddehnungen in ähnlicher Form möglich sein ... Im BK 2004 (weiß nicht mehr genau ob T1 oder 2) waren die formellen Zusammenhänge von Kriechen und Schwinden nach DIN 1045-1 zusammengestellt...

zum Schwindbeginn:
Das autogene Schwinden setzt schon sehr früh ein, während das Trocknungsschwinden bei Beendigung der Nachbehandlung beginnt.

Gruß, Frank

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Literaturempfehlung 20 Apr 2007 07:25 #20395

Ich glaube hier geht aber doch noch einiges durcheinander. Zur Begriffsklärung empfehle ich folgenden Artikel:

"Definition der verschiedenen Schwindarten, Ursachen, Größe der Verformungen und baupraktische Bedeutung" von Horst Grube, Ratingen, erschienen in Beton 12/2003.

Bei "normalen" Betonen mit einem w/z-Wert von 0,4 bis 0,6 dominiert zumindest bei Innenbauteilen ganz klar das Trocknungsschwinden, das in einer Größenordnung von 0,4 bis 0,6 mm/m liegt. Dieses Schwindmass kann man in vielen Baumärkten und ähnlichem bei den dort eingebauten Industriefußböden beobachten (insbesondere bei größeren Platten von ca. 25 x 25 m).

Das Trocknungsschwinden insgesamt dauert sehr lange, wobei ca. 2/3 dieses Vorganges nach einem halben und 3/4 nach einem Jahr abgeschlossen ist (abhängig natürlich von den Umweltbedingungen, Bauteildicke, w/z-Wert und verwendetem Zement).

Gruß
Stefan

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