Beton-Kalender 2007

Beton-Kalender 2007
Bergmeister, Konrad / Wörner, Johann-Dietrich (Hrsg.)
Beton-Kalender 2007


Schwerpunkte: Verkehrsbauten, Flächentragwerke

Betonkalender

 

Dezember 2006
165,- Euro / 261,- SFR
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2006. 1100 Seiten, 2 Bände, Hardcover
- Handbuch/Nachschlagewerk -
ISBN-10: 3-433-01833-2
ISBN-13: 978-3-433-01833-0 - Ernst und Sohn, Berlin

Preis inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten.

http://www.wiley-vch.de/publish/dt/books/ISBN978-3-433-01833-0





Der Verlag zum Buch:

Kurzbeschreibung
Schwerpunktthemen dieser Ausgabe sind Verkehrsbauten sowie Schalen- und Flächentragwerke. Auch in diesem Jahrgang: Praxishinweise für Bewehrungs- und Konstruktionsregeln gemäß DIN 1045-1. Normen im Original: DIN EN 1992-1-1 (Eurocode 2).

Aus dem Inhalt
TEIL 1
Entwurf und Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (Wolfram Ressel)
Verkehrsflächen aus Beton (Josef Eisenmann, Günther Leykauf)
Stützkonstruktionen (Konrad Bergmeister, Dieter Adam, Florin Florineth)
Beton (Hans-Wolf Reinhardt)
Echo-Verfahren in der zerstörungsfreien Zustandsuntersuchung von Betonbauteilen (Hans-Wolf Reinhardt u. a.)
Gerüstbau (Robert Hertle, Christoph Motzko)
TEIL 2
Form und Gestaltung von Betonschalen (Werner Sobek, Martin Kobler)
Mehrskalenmodellierung für die Berechnung von Flächentragwerken (Herbert A. Mang, Roman Lackner)
Tragfähigkeit und Modellierung von Platten (Konrad Bergmeister, Walter Kaufmann)
Naturzugkühltürme (Wilfried B. Krätzig, Reinhard Harte, Ludger Lohaus, Udo Wittek)
Konstruktion und Bemessung von Details nach DIN 1045-1 (Frank Fingerloos, Gerhard Stenzel)
Ankerschienenbefestigung (Rolf Eligehausen, Jörg Asmus, Dieter Lotze, Michael Potthoff)
Europäische Regelungen für Befestigungssysteme (Klaus Laternser)
Normen und Regelwerke (Uwe Hartz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

diestatiker.de über das Buch:

 

 

 

Der Betonkalender 2007,

bestehend aus 2 Büchern mit jeweils ca. 700 Seiten,

befasst ich mit den übergeordneten Bereichen Verkehrsflächen und Flächentragwerke.

 

Die einzelnen Kapitel stellen eigenständige Fachbeiträge dar und bieten in ihrer kompakten Form ein umfassendes Nachschlagewerk für den planenden und ausführenden Ingenieur.

 

 

I. Entwurf und Bemessung von Straßenverkehrsanlagen

Im ersten Kapitel wird die Gestaltung des Straßenverlauf nach den aktuellen Richtlinien erläutert. (z.B. RAS-Q, RAS-L) Dies geht von der Einstufung in Straßenkategorien  von der Bewertung der einzelnen Trassierungselemente bis zum Aufbau der Fahrbahn, um nur einige Stichwörter zu nennen. Auf Kreuzungspunkte und zukünftig geplante Vorschriften wird dabei nicht näher eingegangen.

 

 

II. Verkehrsflächen aus Beton

Über die historische Entwicklung des Straßenaufbaus kommen die Autoren zu den theoretischen Grundlagen für die Bemessung einer Betonfahrbahn. Verschiedenste Einwirkungen (Temperatur, Verkehrslast, Schwinden und Quellen) und ihr zeitlicher Verlauf  nehmen darauf entscheidenden Einfluss.

Nach der Beschreibung des Einbaus so wie der Erhaltung von Betonstraßen sind die Details der Fahrbahn ihrem Einsatzzweck entsprechen gegliedert:

Pflaster- und Plattenbeläge, Flugplatzbau, Festefahrbahn mit Betontragplatte, Sondergebiete (Industrieflächen, Brückenbeläge....)

 

 

III. Stützbauwerke

Wer den Blick von der Fahrbahn wendet, findet diesen Bauwerkstyp des öfteren.

Ob flache oder tiefe Stützkonstruktion, die Wahl muss immer auf den Einsatzweck abgestimmt sein. Hier wird eine breite Palette der Möglichkeiten aufgezeigt:

Gewichtsstützmauer, Winkelstützmauer, Raumgitter-Stützkonstruktionen, Bewehrte Erde, Bodenvernagelung, Spundwände, Trägerbohlenwände, Pfähle, Schlitzwände, Stützflüssigkeiten, Verankerungen, Brunnen, Fangdämme...

Nach einer allgemeinen Herleitung der Erddrucks führt kein Weg an der aktuellen DIN 1054 vorbei. Und mit einem Bemessungsbeispiel einer Winkelstützmauer ist sehr schnell ein Einstieg in diese Thematik geschafft. Doch auch konstruktive Maßnahmen werden mit Skizzen sehr anschaulich dargestellt.

 

 

IV. Beton

Unter dieser Überschrift werden die Bestandteile, Werkstoffeigenschaften und Prüfverfahren von Beton aufgeführt. Ein umfangreicher Bericht zum Thema Faserbeton informiert über aktuellen Wissensstand.

 

 

V. Echo-Verfahren in der zerstörungsfreien Zustandsuntersuchung von Betonbauteilen

Das Ziel ist die Prüfung des Erstarrens und Erhärtens während der Bauausführung und die Beurteilung von bestehenden Bauwerken.

Diese Kapitels behandelt zuerst konventionelle Untersuchungsmethoden mit unmittelbarer Auswertung. (Ultraschallverfahren, Impact-Echo, Impuls-Radar-Verfahren)

Es folgen theoretischen Grundlagen der Wellenausbreitung und die Interpretation der Messergebnisse von komplexen Prüfaufgaben.

 

 

VI. Gerüstbau

Neben den einschlägigen Bemessungsregeln für Gerüste werden unter anderem vertragliche Regelungen und Kalkulation behandelt. Ob Schalung, Arbeits- und Schutzgerüst oder sonstige Traggerüste, hier findet man entsprechende Verweise. Mehr ist mit 100 Seiten im Betonkalender auch kaum möglich.

 

 

VII Form und Gestaltung von Betonschalen

Die Lastabtragung von dünnen Betonschalen geschieht vor allem über sogenannte Membrankräfte, sodass Biegebeanspruchung weitgehend vermieden wird.

Statische Anforderungen und architektonischer Ausdruck bilden dabei eine Einheit. Doch beim Entwurf des Tragwerks werden die entscheidenden Weichen gestellt. In diesem Artikel werden deshalb verschiedene Methoden für die „Formfindung“ dargestellt.

Eine kurze Erläuterung der inneren Spannungszustände und eine Diskussion über Öffnungen, Gründung und Herstellung zeigt auch die Problemzonen von Schalentragwerken auf.

 

 

VIII. Mehrskalenmodelle für die Berechnung von Flächentragwerken

In diesem wissenschaftlichen Beitrag wird ein neueres Rechenmodel beschrieben, bei dem die Materialeigenschaften einzelner Betrachtungsebenen (z.B. Mörtel - Zementstein - Hydratebene  oder Bewehrung  - Stab - Rippe) auf das Tragverhalten des gesamten Werkstoffs Beton übertragen werden.

Anhand eines Kühlturm wird ein Steifigkeitszuwachs des Betons bei Rissbildung betrachtet („tension-stiffening“-Effekt). Dabei konzentriert man sich auf  einem Einzelstab im Bereich zwischen zwei Primärrissen.

Im Tunnelbau wird damit die Auslastung von Spritzbeton oder das Verhalten unter Brand beschrieben. Das Modell ist jedoch nicht nur auf den Betonbau beschräkt.

 

 

IX Tragverhalten und Modellierung von Platten

Bernoulli, Kirchhoff, Mindlin...

Namen, die mit der Plattentheorie unweigerlich verbunden sind. Mit der Untergliederung in elastische und plastische Berechungsverfahren führen uns die Autoren durch diese Thematik und zeigen Anwendungsgrenzen und Vorzüge der einzelnen Modelle.

An die Vielzahl der bekannten Bemessungstafeln schließt sich der Betonkalender an

und bietet auf ca. 100 Seiten eine Erweiterung für trapezförmige Platten. Das Tabellenwerk ist übrigens auch als Excel-Datei beigefügt.

 

 

X. Naturzugkühltürme

Diese bis zu 200m hohen Bauwerke stellen mit ihrer schlanken Betonschale eine Herausforderung für den Ingenieur dar.

Technische Eigenschaften und die Formfindung des Bauwerks bilden den Auftakt des Berichts. Des weiteren wird auf die typischen Einwirkungen und die geltenden Normen eingegangen. Mit den Bauverfahren und Möglichkeiten der Instandsetzung wird das Thema  Kühlturm ausgiebig abgehandelt.

 

XI. Konstruktion und Bemessung von Details nach DIN 1045

Die sogenannten D-Bereiche im Stahlbetonbau sind, wie die Verbindungen im Stahl- oder Holzbaus differenziert zu betrachten. Die Bemessung einiger häufig vorkommender Details wird hier durchleuchtet:

- Konsolen

- Ausklinkungen

- Auflagerbereich von Scheiben und wandartigen Trägern

- Verbügelung von Stützen

- Vorspannung von Flachdecken

- Vorspannung von Silos, Flüssigkeitsbehältern und Schalen

- Sheddächer aus Fertigteilen

 

 

XII Ankerschienen

Die „C-förmigen Stahlprofile mit Ankern in regelmäßigen Abständen“ zeichnen sich durch einfache Handhabung und hohen Belastungswerte aus. Im Zusammenhang mit geplanten europäischen Normen werden Bemessungsverfahren und Tragverhalten beschrieben.

Und in einem Bemessungsbeispiel kann der Leser dieses Wissen anschließend vertiefen.

 

 

XIII Europäische Regelungen für Befestigungssysteme

Im Jahre 1998 wurde die erste Europäische Technischen Zulassung erteilt. (ETA = European Technical Approval). Diese erste CE-Kennzeichnung erhielt ein Spreizdübel aus Metall.

Wie die Zulassungen erteilt werden, ist in den ETAGs oder CUAPs geregelt, und genau damit beschäftigt sich dieser Beitrag. So werden die vier wichtigsten Leitlinien für Dübel (ETAG001, ETAG014, ETAG020, ETAG029) und die Anwendung von CUAPs für diverse Befestigungsmöglichkeiten beschrieben. Zu guter Letzt findet man noch ein umfangreiches Verzeichnis aller ETAs für Verankerungen und Befestigungen nach Hersteller, Dübelart und Zulassungsnummer gegliedert.

 

 

XIV Normen und Regelwerke

Die aktuelle DIN1045-1 könnte schon in naher Zukunft (evtl. ab 2010) durch den Eurocode 2 ersetzt werden. Nun kann man sich nun schon frühzeitig mit der geplanten Betonbaunorm beschäftigen. Die Kapitel 6 und 7 (Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit) der DIN EN 1992-1-1 wurden dazu vollständig abgedruckt.

Eine Vielzahl von Erläuterungen und Verzeichnissen befassen sich ebenso mit derzeit gültigen Normen und Richtlinien.